Bericht zum March for Europe Berlin 2017

Am Samstag war es endlich soweit und wir sind gemeinsam mit vielen anderen Europäerinnen und Europäern beim March for Europe Berlin auf die Straße gegangen. Das hieß aber auch: Früh Aufstehen! Schon um 9 Uhr haben wir angefangen Schilder und Kartons zu verladen um für die Demo vorbereitet zu sein. Dann ging es gemeinsam an den Bebelplatz, wo wir uns nach kurzer Absprache mit der Polizei „breit gemacht“ haben. Während das Ordnerteam besprochen hat wie wir die Demo am Besten zusammenhalten, wurden an anderer Stelle schon fleißig Lautsprecher auf Fahrräder montiert, Europafahnen verteilt und Banner ausgerollt.

Schon dort, am Startpunkt des March for Europe, hat sich abgezeichnet, dass die Beteiligung unsere Erwartungen bei Weitem übertreffen würde. So fanden sich 6000 Leute ein um bei

strahlendem Sonnenschein zu guter Musik und noch besserer Laune Richtung Brandenburger Tor zu ziehen. Um Punkt 12 Uhr ging es dann los und wir sind, bei großem medialem Interesse, losmarschiert. Ganz wichtig dabei: Wir haben die Werte, die wir mit der europäischen Idee verbinden (Gerechtigkeit, Solidarität, Demokratie, etc.) hochgehalten und deutlich gemacht, dass wir einerseits das 60-jährige Jubiläum der Römischen Verträge feiern wollen, aber dass Europa auch Antworten auf die drängenden Fragen dieser Zeit finden muss.

Am Brandenburger Tor angekommen hatten wir durch die Live-Übertragung aus anderen europäische Städten, dann die Chance zu sehen, dass der March for Europe kein lokales Phänomen war. In 14 weiteren europäischen Städten weie u.a. Rom, Paris, Aalborg, London, Warschau (und Düsseldorf!) sind viele Menschen auf die Straße gegangen um sich für eine Weiterführung des europäischen Projekts einzusetzen. Das macht uns Mut für die nähere Zukunft und bestärkt uns darin unser Engagement fortzusetzen.

Nachdem wir eine symbolische Mauer der Intoleranz eingerissen und Luftballons mit unseren Wünschen für Europa in den blauen Frühlingshimmel haben steigen lassen, gab es noch einige kurze Rede- und Musikbeiträge. Um 14:30 Uhr hatten wir es geschafft und konnten unsere sieben Sachen wieder packen. Zurück in der Sophienstraße hieß es erst einmal ausladen und dann, ganz wichtig: Essen und Schlafen gehen! Ein langer und erfolgreicher Tag ging zu Ende und wir hatten die Chance ein bisschen zu reflektieren und (ganz wichtig!) Pläne für die nächste Demo zu schmieden.

Am 29. April geht es nämlich weiter. Diesmal treffen wir uns am Rosa-Luxemburg Platz zu The European Moment for France – Stand up for Europe! Wir freuen uns, wenn ihr wieder dabei seid und werden euch in der Zwischenzeit auf dem Laufenden halten.

In Europäischer Liebe,

Euer Team von The European Moment

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