„Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn wir erhalten wollen, was uns lieb ist.“

„Heute, wo wir davor stehen, wieder in das nationalstaatliche Denken überzugehen, die Nationalisten immer lauter schreien, Länder wieder aus der EU austreten möchten, ist die Zeit für mich gekommen, für das Europa, das wir jetzt noch haben, auf die Strasse zu gehen. Was die Gründerväter einst für uns aufgebaut haben, darf nicht verloren gehen. Die Rückkehr zu Nationalstaaten darf nicht gelingen, denn sie bringt in allen Bereichen nur Gefahren mit sich und bringt uns in eine Zeit zurück, die schon lange vorbei ist.

Die Europäische Union ist stark. So schnell wird sie nicht zerschlagen. Doch es ist wahr, dass der Populismus immer grösser wird. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn wir erhalten wollen, was uns lieb ist. Was wir heute haben, wurde hart erkämpft und erarbeitet über einen langen Zeitraum. Was für uns heute eine Selbstverständlichkeit ist, ist keine. Europa hat Zukunftspotenzial. Gibt man Europa nur die Chance, kann noch viel mehr wunderbares daraus entstehen, so wie die Geschichte es uns schon bewiesen hat.

Doch lassen wir zu, dass dies das Ende der Europäischen Union ist, stehen auch wir vor Trümmern, die grösser sind, als wir sie uns jetzt vielleicht ausmalen können. Jetzt ist die Zeit um aufzustehen und zu verhindern, was noch zu verhindern ist. Für uns und für die nächsten Generationen. So, wie es auch für uns getan wurde. Das ist mein Grund, jetzt für Europa auf die Strasse zu gehen.“

Sandra Eitelmann, 30, aus Palma (Mallorca)

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